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  Fernleitungsnetz

Das Strom Fernleitungsnetz dient dem Transport von Strom über große Distanzen. Man spricht daher auch von Überlandleitungen oder Hochspannungsleitungen. Die Strom-Spannung beträgt dabei meist 110, 220 oder 380 Kilovolt und wird erst in Umspannwerken auf die haushaltsüblichen 220 Volt heruntergeregelt. Betreiber der Fernleitungsnetze für Strom in Deutschland sind E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall. Sie haben sich die Regionen des Landes untereinander aufgeteilt und sind in ‘ihren’ Landesteilen damit jeweils einziger Betreiber von Fernleitungen.


  Fossile Brennstoffe

Steinkohle, Braunkohle, Erdöl oder Erdgas sind die so genannten fossilen Brennstoffe. Sie bilden immer noch einen Großteil der Primärenergieträger zur Erzeugung von Strom oder Wärme. Fossil bedeutet, dass sie in Jahrmillionen aus biologischen, vor allem pflanzlichen Resten unter der Erde gebildet wurden. Die Nachteile der fossilen Energieträger sind, dass ihre Verfügbarkeit begrenzt ist und bei ihrer Verbrennung CO2 freigesetzt wird.


  Fernwärme

Fernwärme ist heißes Wasser oder Dampf und gelangt über Rohre zum Heizen in die Haushalte. Fernwärme wird entweder in Heizwerken eigens produziert oder entsteht in Heizkraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung. In Werken mit Kraft-Wärme-Kopplung ist die Fernwärme ein nutzbares “Abfallprodukt” der Stromerzeugung.


  Freieinheiten

Einige Anbieter stellen ihren Kunden Freieinheiten, das heißt freien Strom pro Monat bzw. Jahr zur Verfügung, wenn diese einen Vertrag mit ihnen abschließen. Manche Anbieter gewähren ihren Kunden nur einmalig bei Vertragsabschluss Freieinheiten. Einheiten werden in Kilowattstunden gemessen (kWh). (c)

© Stephan Boehme 2009 im Auftrag der getmobile AG