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Espressomaschine, PC und Modem sind klassische Stromfresser

Nichts ist schöner als frisch gemahlener, herrlich duftender Kaffee. Doch der hat seinen Preis auch in Punkto Strom.

Als besonders Strom-hungrig erweisen sich bei Kaffeevollautomaten das Mahlwerk und der Milchaufschäumer. Wer auf diese Luxusfunktionen nicht verzichten mag und trotzdem Strom sparen möchte, sollte beim Kauf seiner Espressomaschine aus zweierlei Faktoren achten: erstens, wie hoch der Stromverbrauch im Vergleich zu anderen Geräten ist, und zweitens, ob das Gerät eine automatische Abschaltfunktion hat, damit es nicht länger als nötig – also zum Beispiel abends oder nachts – im Standby-Betrieb läuft und weiterhin Strom frisst. Die einfachste Möglichkeit, sich vor Standby-Kosten zu schützen, ist natürlich auch hier der Abschaltknopf.

Was duftet und blinkt, treibt auch im Strompreis in die Höhe

Laut einer Pressemitteilung der Deutschen Energie-Agentur (www.dena.de) vom Monat März 2009 kann ein Kaffeevollautomat leicht Stromkosten von 34 Euro im Jahr verursachen. Mehr als 20 Euro ließen sich durch Geräte mit niedrigem Stromverbrauch und automatischer Abschaltfunktion einsparen. Die Zahlen beruhen auf einer angenommenen Menge von 2.000 Tassen Kaffee pro Jahr, permanentem Bereitschaftsmodus/Standby und einem Strompreis von 20 Cent/kWh im Vergleich zwischen einem durchschnittlichen und einem besonders effizienten Gerät.

Modem abschalten heißt, bis zu 20 Euro Strom sparen

Ähnlich unnötige Stromkosten entstehen laut Deutscher Energie-Agentur auch bei der PC- und Internet-Nutzung in den Haushalten. Computer, Drucker – all das läuft oft stundenlang unbenutzt oder im Standby-Betrieb. Und das Modem wird oft gar nicht abgeschaltet. Gerade in den „kleinen Kisten“ für den Internet-Zugang versteckt sich aber ein besonderer Stromkiller. Unter den gleichen Stromkosten wie oben und bei einem angenommenen Stromverbrauch des Modems oder Routers von 12 Watt kann das pro Jahr immerhin 20 Euro kosten. Geld, das in der Haushaltskasse sicherlich sinnvoller verwendbar wäre.

Für PC und Peripherie gilt: Standby ist gut, Strom abschalten ist besser

Gleiches gilt für den PC selbst. Auch hier ist das Strom-Sparpotenzial erheblich, wenn man an dem Gerät zwischendurch die Energiespar-Funktion aktiviert oder es so einstellt, dass es nach einiger Zeit automatisch auf Ruhebetrieb umschaltet. Nichts ist jedoch so sparsam wie die Betätigung des Ausschaltknopfes. Der Lilastrom-Tipp dazu: Versorgen Sie alle Computer- und Peripheriegeräte über eine Steckdosenleiste mit Strom, die sich mit einem Schalter abstellen lässt. Mit einem Klick ist alles aus, der Strom bleibt in der Dose und der Strompreis im Keller.

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