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Kyoto OK: Deutschland erreicht seine Klimaschutzziele

Die Strom-Erzeuger, die Industrie, der Verkehr und die Verbraucher in Deutschland erzeugen immer weniger Treibhausgase. Inzwischen sind nationalen Ziele des Kyoto-Protokolls erreicht – und zwar fristgerecht.

Nationales Kyoto-Ziel übertroffen

Auf der UN-Konferenz von Kyoto im Jahr 1997 wurde das so genannte Kyoto-Protokoll verabschiedet. Damit verpflichteten sich die Industriestaaten erstmals verbindlich, die klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen planmäßig zu reduzieren. Für Deutschland bedeutete diese Verpflichtung, dass die Emissionen von Klimakillern wie CO2 im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 gegenüber dem Referenzjahr 1990 um 21 Prozent zurückzufahren seien.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes ist dieser Prozentwert im Jahr 2008 nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen worden. 23,3 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 seien im vergangenen Jahr durch deutsche Schornsteine und Auspuffrohre geblasen worden, heißt es in einer Veröffentlichung des Amtes vom 30. März 2009.

Strom wird immer umweltfreundlicher

Vor allem bei der Strom-Erzeugung fallen immer weniger klimaschädliche Emissionen an. Zurückzuführen ist dies zum einen auf den vermehrten Einsatz von Filtern, vor allem aber dadurch, dass zur Strom-Gewinnung weitaus weniger Braun- und Steinkohle eingesetzt wird. Vielmehr steigen die Strom-Erzeuger zunehmend auf emissionsarme Energieträger wie Erdgas um oder setzen auf erneuerbare Energien zur Gewinnung von Ökostrom. Laut dem Branchenportal Verivox trug allein der umweltfreundlich erzeugte Öko-Strom mit über 15 Prozent zur Strom-Versorgung in Deutschland bei. Tendenz: weiter steigend. Der Strom in Deutschland wird sauberer.

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© Stephan Boehme 2009 im Auftrag der getmobile AG