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  Spart mehr Strom denn je: die hocheffiziente, langlebige LED-„Glühbirne“

Glühlampen werden in der EU verboten, Energiesparlampen sind schon lange auf dem Vormarsch. Doch jetzt haben kalifornische Forscher nachgelegt und die erste LED-Glühlampe vorgestellt. Sie bietet noch mehr Lichtausbeute und lebt wesentlich länger als jede Energiesparlampe.

Nur 7,5 Watt Strom für 60 Watt Helligkeit

Rund 100 Euro soll eine solche LED-Glühbirne anfangs kosten. Doch die Investition könnte sich durch den Stromspar-Effekt lohnen. Mit nur 7,5 Watt erzeugt die LED-Glühlampe in etwa ebenso viel Helligkeit wie eine 60-Watt-Glühbirne. Sprich, sie benötigt nur ein Achtel des Stroms einer konventionellen Birne und nur etwa 60 Prozent der Energiemenge, die eine heutige Energiesparlampe schluckt.

Leuchten – bis zu zehn Jahre lang

Die LED-Lampe hat aber noch einen weiteren Kosten sparenden Vorteil. So versprechen ihre Erfinder eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren. Damit würde sich die Anschaffung anstelle mehrerer Energiesparlampen sicher amortisieren. Außerdem passt sie dank ihrer Glühbirnen-Form in jede normale Fassung. Man darf also gespannt sein, wann diese neue, extrem Strom sparende Art der Beleuchtung ihre Verbreitung findet.


  RWE

Die RWE AG mit Sitz in Essen ist größter Strom-Erzeuger und zweitgrößter Energieversorger Deutschlands. Ihr Name geht auf das Kürzel der vormaligen Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG zurück, doch seit 1990 firmiert das Unternehmen nur noch unter RWE. Im Jahr 2000 fusionierte RWE mit dem Mitbewerber VEW (Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen). Aktiv ist der Energiekonzern in den Sparten Erzeugung, Transport, Handel und Vertrieb von Strom und Gas sowie im Wasser-Geschäft. Zunehmend engagiert sich RWE auch in der Förderung von Öl und Gas. RWE betreibt das Strom-Fernleitungsnetz in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie im Rhein-Main-Gebiet und Bayerisch-Schwaben. In diesen Regionen ist RWE damit Monopolist im Strom-Fernleitungsnetz. Die anderen Regionen werden von den drei weiteren großen Strom-Konzernen Vattenfall, EnBW und E.ON bedient.


  Yello Strom

Welche Farbe hat Strom? Lila? Grün? Oder eben doch Gelb? Die EnBW warf diese Frage als erstes Unternehmen auf. Im August 1999, kaum nach der Liberalisierung des Strommarkts, hob sie ihre 100-ige Tochter Yello Strom aus der Taufe. Gelb - diese Farbe verbinden viele Menschen laut EnBW mit positiven Eigenschaften im Allgemeinen und mit Energie in Besonderen, zumal die Sonne ja auch gelb ist. Deshalb entschied sich der EnBW-Konzern für den Namen Yello Strom. Mit bestmöglichem Service zu fairen, günstigen Strompreisen und mit seinen unegwöhnlichen Werbeauftritten konnte Yello Strom bis 2008 schon über 1,4 Millionen Strom-Kunden für sich gewinnen und zählt damit zu den zehn größten Stromanbietern in Deutschland.


  E wie einfach

E wie einfach ist eine Billigstrommarke des E.ON-Konzerns.


  Was ist Billigstrom?

Die Frage, was Billigstrom ist, impliziert die Antwort selbst: Strom Tarife, die günstiger sind. Günstiger als die Tarife der örtlichen Grundversorger, billiger als die übrigen Preisangebote des gleichen Strom Anbieters. Wir wollen ein Stückweit der Frage nachgehen, woher der Billigstrom kommt und warum er eigentlich billig ist.

Lilastrom Info, Januar 2009

Für den Begriff Billigstrom gibt es keine gesetzliche Definition. Daher können zum Beispiel solche Strom Tarife, die unter dem ortsüblichen Durchschnitt liegen, als Billigstrom gelten. Aber wie kommen sie zustande? Warum können Strom Erzeuger und Strom Anbieter ihr Produkt Strom mit stark unterschiedlichen Preisen anbieten?

Wie sich Billigstrom Preise und Tarife gestalten

Zunächst mal ist der Strommarkt nicht von ungefähr ein “Markt”. Jedes Kraftwerk speist eine bestimmte Menge Strom ein, das heißt, es beliefert den Markt. Jeder Strom Anbieter entnimmt die für ihn benötigte Menge Strom, das heißt er kauft auf. Zwischen dem Preis, den der Stromanbieter an die Erzeuger zahlt, und dem, den er an die Strom Verbraucher abrechnet, liegt selbstredend eine Spanne. Wenn auch dazu noch staatliche Steuern und Abgaben an die jeweils betroffenen Netzbetreiber für die Strom Übertragung und Durchleitung zum Endkunden anfallen: eine bestimmter Spielraum bleibt für dem Strom Anbieter für seine Preisgestaltung. Der Strom Preis besteht also aus einem Erzeuger- und einem Leitungspreis, einem Anteil für Steuern und Abgaben sowie der frei bestimmbaren Gewinnspanne des Strom Anbieters.

Billigstrom Verträge übers Internet

Eine Möglichkeit, den Strom billiger anzubieten, ist der Vertrieb übers Internet. Viele Billigstrom Verträge lassen sich nur online abschließen. Ihre Anbieter arbeiten mit reduziertem Personaleinsatz und meist ohne Techniker oder Ablesedienst. Daher können Sie ohne große Verwaltungs- und Servicekosten kalkulieren. Bezeichnenderweise sind es oft Stadt- oder Gemeindewerke oder von ihnen gegründete Billigstrom Firmen, die größere als die von ihnen in ihrer Stadt benötigten Strom Mengen einkaufen und preiswert bundesweit anbieten.

Billigstrom wird auch durch Atomkraftwerke begünstigt. So umstritten sie auch sind: ohne sie wäre die heutige Strom Erzeugung teurer. Da die meisten Atomkraftwerke bereits mehrere Jahrzehnte alt sind, haben sie sich längst amortisiert und produzieren Strom allein zu den laufenden Betriebskosten. Sie arbeiten außerdem wesentlich effizienter als zum Beispiel moderne, aufwendig gefilterte Kohlekraftwerke. Ähnliches für viele größere, schon lange in Betrieb befindliche Wasserkraftwerke.

Billigstrom Angebote durch günstige Strom Erzeugung

Ein weiteres Standbein für Billigstrom Anbieter ist der Strom Import. Ausländische Strom Erzeuger produzieren ihren Strom oft billiger als deutsche Kraftwerke und können ihn daher günstig in unser Netz einspeisen. Dies gilt besonders seit der Erweiterung des europäischen Strom Marktes nach Osten auf Länder mit vergleichsweise niedrigen Lohnkosten und weniger strengen technischen Standards. Außerdem bestehen auf dem gesamteuropäischen Strommarkt oft Überkapazitäten. Das heißt, es wird mehr Strom angeboten als gerade benötigt wird. Bei Überkapazitäten sinkt der Einkaufspreis, die Billigstrom Anbieter schlagen zu und können ihren Strompreis entsprechend günstig kalkulieren.

Billigstrom ist guter Strom

Ist Billigstrom deswegen qualitativ schlechterer Strom? Die Antwort lautet nein. Strom ist Strom, es gibt keine Qualitätsunterschiede. Auch hat der Verbraucher keinen Einfluss darauf, aus welchem Kraftwerk sein Strom stammt, egal welchen Tarif er bucht. Die Herkunft des einzelnen Kilowatts ist niemals nachvollziehbar, da aller Strom in ein großes Netz fließt. Daher trägt ein Billigstrom Vertrag nicht zur Umweltzerstörung bei. Bezieht jemand, der einen Ökostrom Vertrag abschließt, reinen Ökostrom? Nein. Er erhält ebenfalls den allgemeinen Netzstrom. Er hat nur Anspruch darauf, dass die Erlöse aus seinem Strom Vertrag in ökologische Projekte zur Stromgewinnung fließen, und fördert damit die ökologische Strom Erzeugung.

Billigstrom stärkt den Wettbewerb

Warum ist Billigstrom trotzdem gut? Vor allem deshalb, weil er den Wettbewerb stärkt. Jeder Billigstrom Vertrag erhöht den Druck auf die Strom Anbieter, weitere und noch bessere Billigstrom Angebote aufzulegen und somit den Strompreis ” im Ganzen ” niedrig zu halten.
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