Willkommen bei Lilastrom

  Regenerative Energien

Unter regenerativen Energien versteht man erneuerbare Energien.


  Klimawandel

Unter Klimawandel versteht man generell signifikante Veränderungen des Klimas, wie es sie im Laufe der Erdgeschichte immer wieder gegeben hat. Die letzte, in Europa deutlich spürbare natürliche Klimawandel vollzog sich um die Jahre 1350 – 1400. Er führte zu einer leichten Abkühlung der durchschnittlichen Jahrestemperaturen und hatte u. a. erhebliche Folgen für die Landwirtschaft.

Wenn man heute vom Klimawandel spricht, meint man die mess- und spürbare Erhöhung der Durchschnittstemperatur auf der Erde in den letzten Jahrzehnten (Erderwärmung). Aller Wahrscheinlichkeit nach ist dieser Klimawandel nicht allein auf natürliche Schwankungen zurückzuführen, sondern durch Menschen verursacht. Vor allem das sogenannte Treibhausgas CO2, das sich in der Atmosphäre anreichert, gilt als ‚Klimakiller‘. Es wird vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe in Industrie und Verkehr sowie durch die Landwirtschaft (Methangas durch intensive Viehhaltung) erzeugt.

Um dem Klimawandel und der Umweltzerstörung entgegenzuwirken, wird zum Beispiel immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen.


  Geothermie

Geothermie oder Erdwärme ist Wärme tief unter der Erdoberfläche, die sich für die Energiegewinnung nutzen lässt. Mit jedem Meter Nähe zum Erdkern steigt die Temperatur. In einer Tiefe von rund 3000 Metern erreicht sie den Siedepunkt. Gibt es ab dieser Tiefe ausreichend Grundwasser und lassen die Bodenverhältnisse Bohrungen dorthin zu, lässt sich das kochende Wasser hochpumpen und ins Fernwärmenetz einspeisen. Bei entsprechend hoher Hitze ist sogar der Antrieb von Turbinen zur Stromgewinnung damit möglich. Das verbrauchte, abgekühlte Wasser wird nach seiner Nutzung durch ein zweites Rohr wieder in die Tiefe geleitet.


  Erdwärme


  Biogas

Biogas entsteht aus der Vergärung (dem Faulungsprozess) von Biomasse. Es wird in Biogasanlagen gewonnen und dient als Rohstoff unter anderem zur Gewinnung von Strom und Wärme. In Blockheizkraftwerken wird Biogas zur Stromerzeugung genutzt. Biogas wird aber auch ins Erdgasnetz eingespeist oder zu Motor-Treibtstoff verarbeitet. Der wichtigste Bestandteil des Biogases ist Methan, das bei seiner Verbrennung Energie freisetzt. Der Grundstoff Biomasse besteht teilweise aus Reststoffen wie Klärschlamm, Speiseresten oder sonstigen biologischen Abfällen. Aber auch Gülle oder Mist sowie Gras und nicht verwertete Pflanzenteile aus der Landwirtschaft kommen als Biomasse in Frage. Den Löwenanteil der Biomasse liefert die Landwirtschaft jedoch durch eigens angebaute, so genannte Energiepflanzen wie Mais oder spezielle Getreidesorten. Da dies nachwachsende Rohstoffe sind, gehört das Endprodukt, Biogas, zu den erneuerbaren Energien.

weiter »
© Stephan Boehme 2009 im Auftrag der getmobile AG