Willkommen bei Lilastrom

  Spart mehr Strom denn je: die hocheffiziente, langlebige LED-„Glühbirne“

Glühlampen werden in der EU verboten, Energiesparlampen sind schon lange auf dem Vormarsch. Doch jetzt haben kalifornische Forscher nachgelegt und die erste LED-Glühlampe vorgestellt. Sie bietet noch mehr Lichtausbeute und lebt wesentlich länger als jede Energiesparlampe.

Nur 7,5 Watt Strom für 60 Watt Helligkeit

Rund 100 Euro soll eine solche LED-Glühbirne anfangs kosten. Doch die Investition könnte sich durch den Stromspar-Effekt lohnen. Mit nur 7,5 Watt erzeugt die LED-Glühlampe in etwa ebenso viel Helligkeit wie eine 60-Watt-Glühbirne. Sprich, sie benötigt nur ein Achtel des Stroms einer konventionellen Birne und nur etwa 60 Prozent der Energiemenge, die eine heutige Energiesparlampe schluckt.

Leuchten – bis zu zehn Jahre lang

Die LED-Lampe hat aber noch einen weiteren Kosten sparenden Vorteil. So versprechen ihre Erfinder eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren. Damit würde sich die Anschaffung anstelle mehrerer Energiesparlampen sicher amortisieren. Außerdem passt sie dank ihrer Glühbirnen-Form in jede normale Fassung. Man darf also gespannt sein, wann diese neue, extrem Strom sparende Art der Beleuchtung ihre Verbreitung findet.


  Espressomaschine, PC und Modem sind klassische Stromfresser

Nichts ist schöner als frisch gemahlener, herrlich duftender Kaffee. Doch der hat seinen Preis auch in Punkto Strom.

Als besonders Strom-hungrig erweisen sich bei Kaffeevollautomaten das Mahlwerk und der Milchaufschäumer. Wer auf diese Luxusfunktionen nicht verzichten mag und trotzdem Strom sparen möchte, sollte beim Kauf seiner Espressomaschine aus zweierlei Faktoren achten: erstens, wie hoch der Stromverbrauch im Vergleich zu anderen Geräten ist, und zweitens, ob das Gerät eine automatische Abschaltfunktion hat, damit es nicht länger als nötig – also zum Beispiel abends oder nachts – im Standby-Betrieb läuft und weiterhin Strom frisst. Die einfachste Möglichkeit, sich vor Standby-Kosten zu schützen, ist natürlich auch hier der Abschaltknopf.

Was duftet und blinkt, treibt auch im Strompreis in die Höhe

Laut einer Pressemitteilung der Deutschen Energie-Agentur (www.dena.de) vom Monat März 2009 kann ein Kaffeevollautomat leicht Stromkosten von 34 Euro im Jahr verursachen. Mehr als 20 Euro ließen sich durch Geräte mit niedrigem Stromverbrauch und automatischer Abschaltfunktion einsparen. Die Zahlen beruhen auf einer angenommenen Menge von 2.000 Tassen Kaffee pro Jahr, permanentem Bereitschaftsmodus/Standby und einem Strompreis von 20 Cent/kWh im Vergleich zwischen einem durchschnittlichen und einem besonders effizienten Gerät.

Modem abschalten heißt, bis zu 20 Euro Strom sparen

Ähnlich unnötige Stromkosten entstehen laut Deutscher Energie-Agentur auch bei der PC- und Internet-Nutzung in den Haushalten. Computer, Drucker – all das läuft oft stundenlang unbenutzt oder im Standby-Betrieb. Und das Modem wird oft gar nicht abgeschaltet. Gerade in den „kleinen Kisten“ für den Internet-Zugang versteckt sich aber ein besonderer Stromkiller. Unter den gleichen Stromkosten wie oben und bei einem angenommenen Stromverbrauch des Modems oder Routers von 12 Watt kann das pro Jahr immerhin 20 Euro kosten. Geld, das in der Haushaltskasse sicherlich sinnvoller verwendbar wäre.

Für PC und Peripherie gilt: Standby ist gut, Strom abschalten ist besser

Gleiches gilt für den PC selbst. Auch hier ist das Strom-Sparpotenzial erheblich, wenn man an dem Gerät zwischendurch die Energiespar-Funktion aktiviert oder es so einstellt, dass es nach einiger Zeit automatisch auf Ruhebetrieb umschaltet. Nichts ist jedoch so sparsam wie die Betätigung des Ausschaltknopfes. Der Lilastrom-Tipp dazu: Versorgen Sie alle Computer- und Peripheriegeräte über eine Steckdosenleiste mit Strom, die sich mit einem Schalter abstellen lässt. Mit einem Klick ist alles aus, der Strom bleibt in der Dose und der Strompreis im Keller.


  Yello Strom

Welche Farbe hat Strom? Lila? Grün? Oder eben doch Gelb? Die EnBW warf diese Frage als erstes Unternehmen auf. Im August 1999, kaum nach der Liberalisierung des Strommarkts, hob sie ihre 100-ige Tochter Yello Strom aus der Taufe. Gelb - diese Farbe verbinden viele Menschen laut EnBW mit positiven Eigenschaften im Allgemeinen und mit Energie in Besonderen, zumal die Sonne ja auch gelb ist. Deshalb entschied sich der EnBW-Konzern für den Namen Yello Strom. Mit bestmöglichem Service zu fairen, günstigen Strompreisen und mit seinen unegwöhnlichen Werbeauftritten konnte Yello Strom bis 2008 schon über 1,4 Millionen Strom-Kunden für sich gewinnen und zählt damit zu den zehn größten Stromanbietern in Deutschland.


  Was ist Billigstrom?

Die Frage, was Billigstrom ist, impliziert die Antwort selbst: Strom Tarife, die günstiger sind. Günstiger als die Tarife der örtlichen Grundversorger, billiger als die übrigen Preisangebote des gleichen Strom Anbieters. Wir wollen ein Stückweit der Frage nachgehen, woher der Billigstrom kommt und warum er eigentlich billig ist.

Lilastrom Info, Januar 2009

Für den Begriff Billigstrom gibt es keine gesetzliche Definition. Daher können zum Beispiel solche Strom Tarife, die unter dem ortsüblichen Durchschnitt liegen, als Billigstrom gelten. Aber wie kommen sie zustande? Warum können Strom Erzeuger und Strom Anbieter ihr Produkt Strom mit stark unterschiedlichen Preisen anbieten?

Wie sich Billigstrom Preise und Tarife gestalten

Zunächst mal ist der Strommarkt nicht von ungefähr ein “Markt”. Jedes Kraftwerk speist eine bestimmte Menge Strom ein, das heißt, es beliefert den Markt. Jeder Strom Anbieter entnimmt die für ihn benötigte Menge Strom, das heißt er kauft auf. Zwischen dem Preis, den der Stromanbieter an die Erzeuger zahlt, und dem, den er an die Strom Verbraucher abrechnet, liegt selbstredend eine Spanne. Wenn auch dazu noch staatliche Steuern und Abgaben an die jeweils betroffenen Netzbetreiber für die Strom Übertragung und Durchleitung zum Endkunden anfallen: eine bestimmter Spielraum bleibt für dem Strom Anbieter für seine Preisgestaltung. Der Strom Preis besteht also aus einem Erzeuger- und einem Leitungspreis, einem Anteil für Steuern und Abgaben sowie der frei bestimmbaren Gewinnspanne des Strom Anbieters.

Billigstrom Verträge übers Internet

Eine Möglichkeit, den Strom billiger anzubieten, ist der Vertrieb übers Internet. Viele Billigstrom Verträge lassen sich nur online abschließen. Ihre Anbieter arbeiten mit reduziertem Personaleinsatz und meist ohne Techniker oder Ablesedienst. Daher können Sie ohne große Verwaltungs- und Servicekosten kalkulieren. Bezeichnenderweise sind es oft Stadt- oder Gemeindewerke oder von ihnen gegründete Billigstrom Firmen, die größere als die von ihnen in ihrer Stadt benötigten Strom Mengen einkaufen und preiswert bundesweit anbieten.

Billigstrom wird auch durch Atomkraftwerke begünstigt. So umstritten sie auch sind: ohne sie wäre die heutige Strom Erzeugung teurer. Da die meisten Atomkraftwerke bereits mehrere Jahrzehnte alt sind, haben sie sich längst amortisiert und produzieren Strom allein zu den laufenden Betriebskosten. Sie arbeiten außerdem wesentlich effizienter als zum Beispiel moderne, aufwendig gefilterte Kohlekraftwerke. Ähnliches für viele größere, schon lange in Betrieb befindliche Wasserkraftwerke.

Billigstrom Angebote durch günstige Strom Erzeugung

Ein weiteres Standbein für Billigstrom Anbieter ist der Strom Import. Ausländische Strom Erzeuger produzieren ihren Strom oft billiger als deutsche Kraftwerke und können ihn daher günstig in unser Netz einspeisen. Dies gilt besonders seit der Erweiterung des europäischen Strom Marktes nach Osten auf Länder mit vergleichsweise niedrigen Lohnkosten und weniger strengen technischen Standards. Außerdem bestehen auf dem gesamteuropäischen Strommarkt oft Überkapazitäten. Das heißt, es wird mehr Strom angeboten als gerade benötigt wird. Bei Überkapazitäten sinkt der Einkaufspreis, die Billigstrom Anbieter schlagen zu und können ihren Strompreis entsprechend günstig kalkulieren.

Billigstrom ist guter Strom

Ist Billigstrom deswegen qualitativ schlechterer Strom? Die Antwort lautet nein. Strom ist Strom, es gibt keine Qualitätsunterschiede. Auch hat der Verbraucher keinen Einfluss darauf, aus welchem Kraftwerk sein Strom stammt, egal welchen Tarif er bucht. Die Herkunft des einzelnen Kilowatts ist niemals nachvollziehbar, da aller Strom in ein großes Netz fließt. Daher trägt ein Billigstrom Vertrag nicht zur Umweltzerstörung bei. Bezieht jemand, der einen Ökostrom Vertrag abschließt, reinen Ökostrom? Nein. Er erhält ebenfalls den allgemeinen Netzstrom. Er hat nur Anspruch darauf, dass die Erlöse aus seinem Strom Vertrag in ökologische Projekte zur Stromgewinnung fließen, und fördert damit die ökologische Strom Erzeugung.

Billigstrom stärkt den Wettbewerb

Warum ist Billigstrom trotzdem gut? Vor allem deshalb, weil er den Wettbewerb stärkt. Jeder Billigstrom Vertrag erhöht den Druck auf die Strom Anbieter, weitere und noch bessere Billigstrom Angebote aufzulegen und somit den Strompreis ” im Ganzen ” niedrig zu halten.
Strom, Billigstrom, günstiger Strom, Strom Verträge, Strom Tarife


  Strom Anbieter wechseln: Schritt für Schritt zum billigeren Strom

Stromanbieterwechsel ist ein Wort aus sechs Silben, aber kein Buch mit sieben Siegeln! Denn schon mit drei Schritten können Sie Ihren Stromanbieter wechseln. Schritt vier kommt ganz von selbst: Sie sparen richtig am Strompreis!

weiterlesen »

weiter »
© Stephan Boehme 2009 im Auftrag der getmobile AG