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  Regenerative Energien

Unter regenerativen Energien versteht man erneuerbare Energien.


  Kyoto OK: Deutschland erreicht seine Klimaschutzziele

Die Strom-Erzeuger, die Industrie, der Verkehr und die Verbraucher in Deutschland erzeugen immer weniger Treibhausgase. Inzwischen sind nationalen Ziele des Kyoto-Protokolls erreicht – und zwar fristgerecht.

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  Kyoto-Protokoll

Das Kyoto-Protokoll wurde auf der Konferenz von Kyoto (Japan) im Jahr 1997 beschlossen. Das Protokoll beinhaltet die Verpflichtung der Industriestaaten, ihre CO2-Emissionen deutlich zu verringern und dadurch dem Klimawandel entgegenzuwirken. Gegenüber dem Referenzjahr 1990 wollen die Industriestaaten ihren Schadstoffausstoß um durchschnittlich 5,2 Prozent senken. Dies soll sowohl durch die Förderung erneuerbarer Energien als auch durch den Handel mit Emissions-Zertifikaten funktionieren. Emissionszertifikate können durch emissionsstarke Industriebetriebe von solchen erworben werden, die weniger Emissionen erzeugen, damit sich die Gesamtbilanz ausgleicht.


  Klimawandel

Unter Klimawandel versteht man generell signifikante Veränderungen des Klimas, wie es sie im Laufe der Erdgeschichte immer wieder gegeben hat. Die letzte, in Europa deutlich spürbare natürliche Klimawandel vollzog sich um die Jahre 1350 – 1400. Er führte zu einer leichten Abkühlung der durchschnittlichen Jahrestemperaturen und hatte u. a. erhebliche Folgen für die Landwirtschaft.

Wenn man heute vom Klimawandel spricht, meint man die mess- und spürbare Erhöhung der Durchschnittstemperatur auf der Erde in den letzten Jahrzehnten (Erderwärmung). Aller Wahrscheinlichkeit nach ist dieser Klimawandel nicht allein auf natürliche Schwankungen zurückzuführen, sondern durch Menschen verursacht. Vor allem das sogenannte Treibhausgas CO2, das sich in der Atmosphäre anreichert, gilt als ‚Klimakiller‘. Es wird vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe in Industrie und Verkehr sowie durch die Landwirtschaft (Methangas durch intensive Viehhaltung) erzeugt.

Um dem Klimawandel und der Umweltzerstörung entgegenzuwirken, wird zum Beispiel immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen.


  Geothermie

Geothermie oder Erdwärme ist Wärme tief unter der Erdoberfläche, die sich für die Energiegewinnung nutzen lässt. Mit jedem Meter Nähe zum Erdkern steigt die Temperatur. In einer Tiefe von rund 3000 Metern erreicht sie den Siedepunkt. Gibt es ab dieser Tiefe ausreichend Grundwasser und lassen die Bodenverhältnisse Bohrungen dorthin zu, lässt sich das kochende Wasser hochpumpen und ins Fernwärmenetz einspeisen. Bei entsprechend hoher Hitze ist sogar der Antrieb von Turbinen zur Stromgewinnung damit möglich. Das verbrauchte, abgekühlte Wasser wird nach seiner Nutzung durch ein zweites Rohr wieder in die Tiefe geleitet.

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© Stephan Boehme 2009 im Auftrag der getmobile AG