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  Kyoto OK: Deutschland erreicht seine Klimaschutzziele

Die Strom-Erzeuger, die Industrie, der Verkehr und die Verbraucher in Deutschland erzeugen immer weniger Treibhausgase. Inzwischen sind nationalen Ziele des Kyoto-Protokolls erreicht – und zwar fristgerecht.

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  Wasserkraftwerk

Wasserkraftwerke sind Kraftwerke, in denen Strom aus der Fließkraft des Wassers gewonnen wird. Über Turbinen treibt das Wasser Generatoren an, welche per elektrischer Induktion den Strom erzeugen. Abgesehen von der Stromerzeugung ist die Wucht des fließenden Wassers eine der ältesten Energiequellen der Menschheit und wurde schon in Form von Wassermühlen genutzt. Um das Jahr 1890, zu Zeiten der Strompioniere Thomas Alva Edison, Werner von Siemens oder Oskar von Miller, waren Wasserkraftwerke die ersten größeren Stromerzeuger und wurden erst in späteren Jahrzehnten von Kohle- und Kernkraftwerken verdrängt. Inzwischen erleben Wasserkraftwerke eine Renaissance als erneuerbare Energiequellen und damit Erzeuger ökologischen Stroms. Meist treten Wasserkraftwerke in Form von Staudämmen oder Wehren an schnell fließenden Gewässern auf. Länder mit vielen geeigneten Fließgewässern wie Österreich oder Norwegen gewinnen sogar den größten Teil ihres Strom aus Wasserkraft. Eine neuartige Sonderform der Wasserkraftwerke sind die Gezeitenkraftwerke, die an einigen Küsten mit gezeitenabhängigen Wasserständen gebaut oder projektiert wurden.


  Müllverbrennung

Viele - vor allem kommunale - Strom Erzeuger betreiben Kraftwerke mit Müllverbrennungsanlagen. Diese nutzen vor allem den Hausmüll als Verbrennungs-Rohstoff zur Erzeugung von Strom über Dampfturbinen. Zu den Nachteilen des Hausmülls als Brennstoff zählt, dass er einen geringeren Wirkungsgrad als klassische Brennstoffe wie Kohle aufweist. Außerdem sind die Emissionen und die Geruchsbelästigung durch Müllverbrennungsanlagen unter Umständen sehr hoch. Ihr Vorteil liegt in der Nutzung eines “ wenn man so will “ ‘nachwachsenden’ Rohstoffes und der Verringerung der Müllberge.


  Grundpreis

Der Grundpreis ist der fixe teil des Strom Preises eines Strom Tarifs. Er wird in der Regel monatlich und unabhängig vom Verbrauch berechnet.


  KWK-Vorschaltgesetz

In der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sieht die Bundesregierung eine umweltfreundliche Art der Gewinnung von Strom und Wärme, da sie die Ressourcen quasi doppelt nutzt. Die Kraft-Wärme-Kopplung soll helfen, die Klimaschutzziele zu erreichen und daher gefördert und ausgebaut werden. Um dies zu erreichen, garantiert die Regierung den Stromerzeugern per KWK-Vorschaltgesetz einen bestimmten Fix-Abnahmepreis in Cent je Kilowattstunde.

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© Stephan Boehme 2009 im Auftrag der getmobile AG